| Das Technische Hilfswerk (THW) auf einen Blick |
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Das Technische Hilfswerk ist die Katastrophenschutzorganisation der Bundesregierung. Es wurde im Jahr 1950 gegründet und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministers. Der Präsident und die THW-Leitung haben ihren Sitz in Bonn - Bad Godesberg.
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| Aufgaben des THW |
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Das THW-Helferrechtsgesetz weist dem THW drei gleichwertige Aufgaben zu
Technische Hilfe
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Aufbau und Struktur des THW |
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Das THW gliedert sich unterhalb der Leitung in
- 8 Landes- und Länderverbände,
Die Basis der Einsatztätigkeit des THW ist der Ortsverband. Jeder der 665 Ortsverbände verfügt über mindestens einen Technischen Zug mit großer Verwendungsbreite zur flächendeckenden Grundversorgung in den Bereichen Rettung, Bergung und technische Hilfe.
Zur Einsatztaktischen Schwerpunktbildung für den überörtlichen Einsatz werden in jedem Geschäftsführerbereich Fachgruppen zur Abdeckung folgender Fachaufgaben vorgehalten: Infrastruktur, Wassergefahren, Räumen, Wasserschaden / Pumpen, Ortung, Elektroversorgung, Führung / Kommunikation, Logistik.
Für den überregionalen Großeinsatz sowie für Einsätze im Rahmen der humanitären Hilfe im Ausland stehen jedem Landes- bzw. Länderverband zusätzlich Fachgruppen für die Aufgaben Trinkwasserversorgung, Ölschaden / Umweltschutz und Brückenbau zur Verfügung. Eine Besonderheit stellt die auf die Aufgaben biologische und elektronische Ortung sowie spezialisierte SEEBA (Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze im Ausland) dar.
Der ehrenamtliche Bereich des THW stützt sich auf etwa 44.000 aktive Helfer, 17.000 Reserve- und 10.000 Junghelfer. Diese werden von 850 hauptamtlichen Mitarbeitern in der Leitung, den Landes- / Länderverbänden, den Geschäftstellen und den THW - Bundesschulen in ihrer Tätigkeit unterstützt.
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| Ausbildung |
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Das größte Kapital des THW sind das Fachwissen und die Erfahrung seiner Helfer. Diese Helfer, sorgfältig ausgewählt und vorbereitet, bündeln ein großes Spektrum vorrangig technischer Berufe. Facharbeiter, Meister und Ingenieure bilden das tragende personelle Gerüst.
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| Einheiten |
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Das THW unterhält bundesweit 810 Technische Züge mit je 40 aktiven Helfern, die kurzfristig durch jeweils 20 Reservehelfer ergänzt werden können. Jeder Zug besteht aus einem Führungstrupp, zwei Bergungsgruppen, sowie einer Fachgruppe für den überörtlichen oder überregionalen Einsatz.
Folgende Fachgruppen
werden vorgehalten Die Bandbreite der Fahrzeuge reicht von Gerätekraftwagen über Mannschaftskraftwagen, Kipper, Bergungsräumgeräte, Bagger und Anhänger bis zu Kranwagen und Booten verschiedener Typen. Insgesamt verfügt das THW über mehr als 6.000 Fahrzeuge.
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| Einsätze |
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Bei Schadenslagen im Inland kommt das THW in der Regel auf Anforderung und als Ergänzung zu den lokal oder regional originär für die Schadensabwehr zuständigen Behörden zum Einsatz, insbesondere dann, wenn technisches Spezialwissen erforderlich ist, oder mit umfangreicher technischer Ausstattung gearbeitet werden muss. International wurde das THW seitens der Bundesregierung vielfach in Katastrophenfällen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Düren oder bei der Versorgung großer Flüchtlingsströme eingesetzt. Üblicherweise laufen diese Einsätze im Rahmen von EU- oder UN-Missionen.
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